Leistungen

Die Patientenverfügung

Kennen auch Sie das Gefühl, schon seit Längerem zu diesem wichtigen Thema vorsorgen zu wollen und es noch nicht getan zu haben? Dann sind Sie hier richtig! Das innovative Serviceangebot der Deutschen Gesellschaft für Vorsorge bietet eine einfache und verständliche Unterstützung, um medizinisch, juristisch und ethisch fundierte Vorsorgedokumente zu erstellen.

Jeder kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, wichtige Fragen der medizinischen Behandlung und Intensivpflege nicht mehr selbst regeln zu können. Das kann zu unangenehmen Situationen führen, vor allem für die Angehörigen.

Eine rechtzeitige Vorsorge gewährleistet auch in solchen Situationen ein selbstbestimmtes Leben und erspart Angehörigen zusätzlichen Kummer und Sorgen.

Drei Instrumente stehen zur Verfügung, um für den Fall der Fälle vorzusorgen. Sinnvoll ist eine Kombination aus Patientenverfügung mit einer Betreuungsverfügung oder einer Vorsorgevollmacht.

Ihr persönlicher Kundenbetreuer

Was ist eine Patientenverfügung?

Mit einer Patientenverfügung können Sie festlegen, welchen medizinischen Behandlungen und Maßnahmen zur Intensivpflege Sie bei schweren Erkrankungen, unfallbedingten Verletzungen, Hirnschädigungen oder altersbedingtem Hirnabbau zustimmen oder ablehnen. Je konkreter Sie Ihren Patientenwillen dabei beschreiben, umso gezielter und sicherer kann dieser berücksichtigt und umgesetzt werden.

Was ist eine Vorsorgevollmacht?

Mit einer Vorsorgevollmacht erklären Sie, wer Ihre Angelegenheiten für Sie wahrnehmen soll, wenn Sie selbst keine Entscheidungen mehr treffen können. Das können Angehörige sein, aber auch Bekannte, Freunde oder andere Menschen, denen Sie vertrauen. Zusammen mit einer Patientenverfügung kann der Umfang der gewünschten medizinischen Behandlung geregelt und im Bedarfsfall auch rechtsverbindlich durchgesetzt werden.

Was ist eine Betreuungsverfügung?

Wenn Sie keine Person Ihres Vertrauens mit einer Vorsorgevollmacht für die Wahrnehmung Ihrer Angelegenheiten beauftragt haben, bestellt das Amts- oder Vormundschaftsgericht im Notfall einen gesetzlichen Betreuer für Sie. Es kann dafür Familienmitglieder auswählen, aber auch andere Personen.

Sie können den Wunsch äußern, wer vom Amts- oder Vormundschaftsgericht bestellt werden soll, wenn es nötig wird. Sie können übrigens auch bestimmte Personen ausdrücklich von der Betreuung ausnehmen. Ebenso können Sie festlegen, welche Wünsche und Gewohnheiten im Fall einer schweren Pflegebedürftigkeit der Betreuer möglichst berücksichtigen soll.

Online-Angebot: „meine Patientenverfügung“

Das innovative Serviceangebot „meine Patientenverfügung“ ist ein Online-Angebot der Deutschen Gesellschaft für Vorsorge. Die Seiten sind verständlich aufgebaut und geordnet. Viele Unsicherheiten und Fragen werden bereits im Vorfeld erklärt. Sie müssen sich nur ein wenig Zeit nehmen.

Die Erklärung für oder gegen Organspende ist bereits integriert. Durch diese Kombination schließen sich Widersprüchlichkeiten zwischen Organspendeerklärung und Patientenverfügung weitestgehend aus. Diese entstehen öfter, wenn beide Willensverfügungen getrennt voneinander erstellt werden. Darüber hinaus haben Sie sogar die Option, nur in bestimmten Situationen wie beispielweise nach einem Unfall die Spende zu erlauben.

Vorteil für unsere Versicherten

Eine umfangreiche Erstellung der Dokumente bei „meine Patientenverfügung“ erhalten Sie für 39,50 Euro. Für unsere Versicherten reduziert sich der Preis auf 29,50 Euro. Einfach bei der Anmeldung unter www.meinepatientenverfügung.de Ihre Versichertennummer eingeben, die Sie auf der Vorderseite Ihrer Versichertenkarte finden.

GesundheitPlus - das Magazin der BKK der Deutschen Bank

Kundenmagazin

Möchten Sie noch mehr über dieses Angebot von „meine Patientenverfügung" erfahren? Lesen Sie dazu den Artikel aus unserem Kundenmagazin:

 

Die Patientenverfügung (Ausgabe 1/2017)

Wer kann noch weiterhelfen?

Lebenserhaltende Maßnahmen ja oder nein? Patienten können sich bei Beratungsbedarf an ihren Arzt oder eine Palliativfachkraft wenden.

Leiden - Krankheit - Sterben: Wie bestimme ich, was medizinisch unternommen werden soll, wenn ich entscheidungsunfähig bin? Die Broschüre „Patientenverfügung“ des Bundesjustizministeriums  gibt Hilfestellung für Bürger, die eine individuelle Patientenverfügung verfassen wollen. Sie beinhaltet Textbausteine für eine schriftliche Patientenverfügung.

Informationen zum Betreuungsrecht erhalten Sie in der Broschüre "Betreuungsrecht", die ebenfalls vom Bundesjustizministerium herausgegeben wird.

Beide Broschüren können kostenfrei über die Homepage des Bundesjustizministerium bestellt werden.

Noch Fragen?

Wir beraten Sie gerne ausführlich und individuell.

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